„Putz an sich hätten, daß Sie sich dessen so rühmen„dürften, wie Sie thun."
„Doch» doch, sagte der König, Siesehens nur„nicht. Sehen Sie hier hier ein Feldzeichen , indem„er auf seinen Hut wies, daS ich bei der Schlacht„von Coutras für meinen Antheil an der Beute und„dem Sieg erhielt. Dieß, das hier angemacht iss,„erbeutete ich in der Schlacht bei Jory. Wollten„Sie nun wohl, liebe Muhme, zwey schönere Ehren-„zeichen und Stücke Schmuck an mir verlangen, um„mich für schön geschmückt zu erkennen."
Die Frau von Guise gestand es ihm zu, und ank-' wertete ihm dabey noch: „Sie können mir aber doch,„Sire, nicht ein einziges von meinem Herrn Ge-„mahl aufweisen."
„Rein, sagte ,er, indem wir nie einander gegen,,Überständer,, noch einen Strauß mit einander hatten;„wären wir aber würklich je einmal an einander ge-kommen, so weiß ich nicht, was es gesetzt haben„dürfte."
Die Frau von Guise versetzte hierauf: „Sire,„wenn er Sie nicht angriff, so har Gott Sie davor be-„wahrt, dafür hat er sich aber an Ihre Generals ge-„macht und ihnen brav eingeheizk, wovon der Baron„Dona nn Lied singen kann, von dem er schöne Feld«„und Ehrenzeichen gewann, ohne sich damit anders„zu schmücken, denn Mit einem schönen Triumphhuk,„der ihm ewig bleiben wird."
Fräulein von Guise, eine sehr artige, schöne undeines so großen Vaters würdige Prinzessin, die sichmit dabei befand, war ungeduldig, ebenfalls ihr Wortanzubcingen. Sie trat näher zu ihm und sagte: „Sire,,,«>ie haben eben so wenig ein Ehrenzeichen von mei-„nem Herrn Bruder aufzuweisen."
N- Denkrvürdigk. XI. K. N
„Nein,