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[2] (1796)
Entstehung
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192
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zu, daß sie ihn in freier Ebene um Gnade und um EQuartier und, um sichern Abzug in ihr Land batenwas er ihnen auch bewilligte, worauf sie abmarschi/.ten. Unsre armen Franzosen aber, die dabei demGemetzel noch entgangen waren, mußten sich mit ihrem />«>>

General, dem Herrn von Tore, retten, so gut sie konn-B ^

ten und suchten Monsieur, den Bruder des Königs,Mkauf, der damals die Waffen ergriffen hatte»

Dieser Herr von Guise striegelte ebenfalls denBaron Dona lind seine Reuter bei Montargis. Erwarf sie vollends über den Haufen und machte mit ihnen ^

Garaus zu Auneau, wie ich m seinem Leben noch an« ^zuführen hoffe. Bei diesem Baron Dona aber muß ichdoch noch folgendes Geschlchtchen erzählen, das mirhier belfällt.

Als unser gegenwärtiger, großer und braver« , 'rüg während seiner schönen Kriege zu Eroberung seinesReichs gegen die Liguisten vor Dreux stand, wünjchteer sehr, die Frau von Guise, seine gute Muhme, zusehen und schickte daher zu ihr und ließ sie bitten, sie /V"möchte sich zu ihm bemühen, denn sie war damals zuParis. Sie wünschte es cbcnstMs, denn sie war eine Mider vortrefflichsten Fürstinnen. Der König schickteihr daher einen Paß und als er hörte, daß sie kam, M,ritt er ihr mit einer sehr ansehnlichen Begleitung von ^Herrn entgegen. Nachdem er sie mit aller Ehrerbic«tung und Artigkeit bewillkommt hatte, begleitete er sienach ihrem Zimmer und sagte ihr, indem er das Ge- ^sprech fvrtsetzen wollte: ,,meine gute Muhme, Sie ^

sehen, wie sehr ich Sie liebe, denn ich habe michIhnen zu Lieb geschmückt." j ^

Sire, oder Monsieur sagte sie zu ihm mit la« »!^chendem Mund, ich danke Ihnen nicht dafür; denn .

ich kann eben, nicht sehen, daß Sie so sonderlichen I

Putz ^

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