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schweifende Forderungen machen. Der Herr Con-ncrable wies ihn weit ab und stellte dem König vor,es seyen Kerls, die nichts taugten, ganz übertrie-ben forderten, ein ganzes Land ausplündertcn, und, wennes darauf ankame, sich nicht einmal rührten, nichtum sich hieber>«> sondern davon liefen, wie die Mem-men / wie sie denn auch in der Schlacht bei Rendythaten, wo drcy bis vierhundert Pferde von unfernGensdarmen sie in die Flucht jagten und wo sie selbstdurch ihre Unordnungen, ganzes großes Bataillon veSKaisers von ihren Landsleuten in Unordnung und Ver-wirrung brachten.
Dieß hatten der König und der Herr Conneta-Lle allerdings zu bedenken. Allein die in der Schlachtbei Saint Quentin hielten sich besser, als die andern,wobei sie jedoch vielleicht, wie man damals sagte,nicht besser gewesen seyn würden, wie die bei Ren-dy, wenn sie es dabey mit dem Herrn von Guise zuthun gehabt hatten, wie wohl sie sehr gute, braveund tapfre Officiers hatten: so daß es hier ein Unglückfür sie war und ein Glück für den Herrn von Guise, wel-chen viele Leute dam^ auch dorthin wünschten. Dennwirklich, wenn mackAnmal gelernt hak und gewohntist, gewisse Leute einmal, zweymal zu schlagen, so istman auch ein andermal wieder glücklich darinn, wieder Herr von Guise nachher bei jener Schlacht beiDrcux bewies.
Sein Herr Sohn, sein wahrer Erbe in allenStücken, erbte von ihm auch dieß Glück, diese Leutezu schlagen, welche mehr durch Ruf, als durch Lha-ten so schlimm und furchtbar worden waren. Soschlug er sie z. B. in der Schlacht, die er dem Herrnvon r»r6 in Champagne lieferte, welcher deren zwei-tausend mit sich geführt hatte. Er setzte ihnen so sehr
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