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von Meß genug seyn, indem solche anderwärts sattsam
beschrieben ist»
Was die Schlacht bey Rcndy bctrift, so ist cseine ausgemachte und allgemein bekannte Sache, daßder Sieg dort hauptsächlich dem Herrn von Guise zuzu schreiben ist, so wohl wegen seines einsichtsvol-len Verhaltens, als wegen seiner Tapferkeit. Erwar der erste von unfern Generalen, welcher anfieng,die tcutschcnReuter kennen zu lernen und zustriegeln; seinHerr Sohn aber der letzte und einzige in dieser Kunst.
Bei dieser Schlacht hatte ein Graf Wulfenfsrtdcn-Kaiscr zwei tausend Pistolen-Schützen zugeführt, dieman Reuter nannte, weil sie, wie man damals sagte,schwarz waren, wie der Teufel. Dieser Graf hat-te sich gerühmt und dem Kaiser versprochen, er woll-te mit seinen Leuten die ganze französische Cavallerieüber den Haufen werfen; und dieß hatte dem Kaisereinige Zuversicht gegeben, daß er die Schlacht ge-winnen würde; es gieng aber ganz anders, denn siewurden geschlagen und flohen, was sie nur laufen konn-ten. Vielleicht, wenn der Herr von Guise nicht dabey ge-wesen wäre, hätten sie uns dort eben so mitspiclenkönnen, wie andre Reuter in der Schlacht bei SaintQuentin; denn sie waren es, nebst noch fünfhundertburgundischen Lanzen, alle unter dem Commaudo desGrasen Egmont, die uns schlugen.
Ein wenig zuvor hatte ihr Oberster (ich erinnremich seines Namens nicht mehr recht, es war aberein großer Herr aus Teutschland, und wenn mirrecht ist, ein nachgebohrncr Prinz aus dem Hause.Braunscbweig,) sich mit seinem Trupp von vhngefehczweitausend Pferden dem König Heinrich anbicten las-sen, indem er in seinen Sold treten wollte, wie dieseLeute immer zu chun pflegen, wobei sie ganz aus-
schwei-