rza ------.
spielen erweitern, wenn ich wollte; es würde michaber gar zu weit führen.
Von dem Herrn von Nemours muß ichwiederholen, wie sehr Schade es war, daß seineschöne Seele und sein großer Muth nicht mit kör.perlicher Gesundheit verbunden waren. Denn au-ßer den schönen Proben, die er in seinen gesundenTagen von seiner Tapferkeit ablcgte, würde er derennoch schönre ausgeführt haben, wenn er langer undgesund gelebt hatte. Er war erst fünfzig Jahr alt,als er starb.
Ich habe hiebei die Bemerkung gemacht, daßseit hundert Jahren, ich will nicht von noch früher re-den, alle diejenigen, die den Namen und Titel Her-zog Nemours führten, sehe brav, tapfer, muthvollund große Generals waren; so glücklich ist dieser Na«me und Titel an Tapferkeit und Muth für diejenigen,die ihn führen. Eben so waren die Herzoge vonBurgund, einer nachdem andern gleichfalls von Phi-lipp den Kühnen an bis auf diese Stunde, nämlichgedachter Philipp, Herzog Johann, Herzog Philippder Gute, der Herzog Karl, der Kaiser Maximilian,Kaiser Karl V. und der gegenwärtige König Philipp.Alle diese sieben Herzoge nach einander waren brav,beherzt, groß, ehrsüchtig und muthvoll.
Von den Herzogen von Nemours war es zu«erst Ludwig von Armagnac, der im Königreich Neapelstarb, Gaston von Foix, der in der Schlacht bei Ra-venna blieb, der Vater des Herrn von Nemours, vondem ich jetzt rede, der ein Mann von großer Recht-schaffenheit, Ehre, Tapferkeit und sehr gut französischgesinnt war; auch war er ein sehr naher Anverwand-ter vom Könige Franz, der ihn liebte und sehr hoch-hielt; denn er wollte lieber dem König als dem Kaiser
An-
L.iMt
M'U
jM-z
ichw!
Pl M
tkjÜÜn
i»W,
, kr j,- j» P >-