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anhängen, und dies bekam'ihm auch besser, als seinemBruder, dem Herzog Karl von Savoyen. Nun folgteder Herr von Nemours, von dem ich jetzt rede, undend-lich zum guten Schluß der Herr von Nemours, seinSohn, welcher es jezt ist und in keinem Stück gegenseine Vorfahren aus der Art schlägt; denn er ist sehrbrav, tapfer, einsichtsvoll und beherzt. Er hat diest,so jung er auch ist, noch nicht in seinem zwanzigstenJahr, in dieser letzten Schlacht bei Jvry bewiesen, woer tapfer kämpfte, und einer der letzten war, diesich zurückzogen, wie auch bei der Belagerung von Pa-ris, wo er, wie billig, das oberste Commando führ-te; denn unerachtet er ganz cingeschlossen war, undihm vom Feind sowohl, als vom Hunger, ja selbst vonder Pest stark zugesttzt wurde, verlor er darum dochweder Muth, noch GcgenwartdeS Geistes, was untersolchen Umständen wohl einem ältern und erfahrner»General, als er hätte wiederfahren können. Erhielt sich gut und bot den Pfeilen des Himmels undder Erde mit aller Standhaftigkeit die Spitze: zurverdienten Belohnung dafür, wurde er aber auch zuLyon darnach behandelt, er, der nach so vielen, sei-ner Partei) und seiner Religion gut geleisteten Dien-sten, gefangen genommen und gleich einem großenMlffelhäcer in Stadtarrcst gesetzt wurde; worauser sich aber durch seinen feinen Geist sinnreich und listigzu retten wußte.
Er bewies ebenfalls in einem hohen Grad seineTapferkeit bei dem Anschlag, der zu Vienne von demHerrn Cvnnetable und dem General Alfons dem Tor-si" auf ihn gemacht wurde. Als schon fünf bissechshundert Mann in der Stadt waren, sagte manihm, die Stadt sey überrumpelt und eingenommen.Sogleich verläßt er mit gefaßtem Muth und ohne sich
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