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dieser armen Thiere, welche unschuldig sind und sichnicht wehren und nichts dafür können, daß ihre Reu-ter , welche Fehler machen und Handel anfangen, sichschlagen und herumbalgcn. Auch bei den Turnierenunsrer Könige war cs keineswegs schön und anständig,tief zu stechen. Man mußte allzeit seinen Stoßso hoch als möglich richten, und wer dieß that. galtfür einen bessern Ritter. In allgemeinen großenFeldschlachten und Scharmützeln hauet und sticht manfreilich, wohin man kann, und tödtet, was man ver-mag, nicht aber bei Zweikämpfen.
Die Spanier beobachteten dieß schöne Ge-setz nicht, denn sie legten sich so sehr darauf, die Pfer-de zu tädten, daß sie ihrer endlich bis auf eilferstachen undniemand, als die Herrn von Aurose und Bayard berit-ten zurückkamen. Allein diese Betrügerey halfden Spa-niern nichts, denn nun wollten ihre Pferde, weilsie die andern tod da liegen sahen, nicht weiter fort,so sehr sie ihnen auch die Sporen gaben.
Dieß machten sich die Herrn von Aurose undvon Bayard zu Nutz, ersahen ihre Zeit und machtenunaufhörliche Anfälle auf den großen Trupp ihrerGegner, und wenn diese sie angreifen wollten, zogensie sich hinter die todten Pferde ihrer Kammeradenwie hinter einen Wall zurück. Und so hielten diesebraven Franzosen die dreizehn Spanier vier Stundenlang hin, bis die Nacht sie auseinander schied, ohnedaß ein Theil etwas gewonnen hatte. Nun zogenbeide sich zurück, wie es ausgemacht war.
Dieß ist denn die ganze Geschichte, wie ich siein dem alten Romanvom Herrn von Bayard gefun-den und von einigen alten , denen sie ebenfalls erzähltworden war, gehört habe. Es ist also nicht an dem,was die fremden Geschichtschreiber erzählen, als ob
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