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helfen könnte. Im Fall, daß bis auf die Nachtein Trupp den andern nicht ganz besiegen könnte, sollte,bliebe auch nur noch ein einziger zu Roß, der Kampf-geendigt ftyn und dieser seine Kammeradcn frankund frey mitnehmen so, daß dann die Ehre des K ampfsauf beiden Seiten gleich bliebe. Dies waren dennfreilich gut ersonnene und sehr spitzfindige Kampfbe«dmgungen. Ich weiß nicht, wer sie erfunden habenmag; es ist aber sehr zu vermukhen, daß es dieSpanier waren, die sich zu allen Zeiten sehr feinund spitzfindig bewiesen haben. Unsre Franzosen eh.mals waren es nicht so sehr und giengcn ganz offenzu Werk.
Nachdem diese Bedingungen festgesetzt wa»ren,-stellten sich die Spanier auf eine Seite, dieFranzosen auf die andre und rennten so mit eingelegtertanze gegen einander; die Spanier hielten nichtauf den Mann, sondern legtens darauf an, die Pftr«de nieder zu stechen, indem sie die Maxime haben:l^eur w c>I Oavallo, psecliäo I' Plombe ci'
(Isidas Roß todt, so ist der Reuter verloren.)
Darum war es auch bei dem obengedachtenKampf des Herrn von Nemours ein guter Einfall,auszumachen, daß wer das Pferd seines Gegners töd-ten würde, fünfhundert Thaler dafür erlegen sollte»Nur ist diese Strafe noch viel zu leicht, denn man-cher mag gern dieß Geld und wohl noch doppelt soviel in die Schanze schlagen und das Roß seines Geg«ners nicderstechen, um nur nachher mit seinem Manndesto leichter fertig z u werden. Besser wäre es, eineEhrenstrafe und den Verlust des Siegs darauf zusetzen, so wie es auch ehmals unter den irrenden Rit«tern beobachtet, verboten und für eine Schande ge»halten wurde, sich mit Tödten der Pferde abzugeben,N- Denkwürdigk. Xl. L>. M die