an der Sache gewesen wäre, die fünfhundert Thalerzurückzunehmen; er würde solche eher den Trompeterndes Herrn Marquis geschenkt haben.
So muß man also in Ansehung dieses Kampfseinzig dem glauben, was die Franzosen davonerzählen, die es gesehen und beschrieben haben.Wie ich den» eine kleine Abhandlung hierüber gedrucktin spanischer Sprache zu Gesicht bekommen habe, undwie auch einige mir selbst erzählt haben.
Eben so wenig ist an dem, was fle von demHerrn von Navcnlle erzählten, der mit dem Mauri»tius von Lara stach und den dieser mit seiner Lanze durchdie Schulter durchgestvchen haben soll, woran er ei-nige Tage darauf gestorben sey; denn er starb auf derReise des Herrn von Guise nach Italien , weil er zustark Post geritten war, wie ich anders wo erzählthabe.
Der Capitain Mylord stach mit Herrn von Vas«sie und Vieser büßte zwar sein Leben dabei ein, wie ichselbst schon gesagt habe, allein die Spanier und Fran-zosen stimmen in Ansehung seines Namens nicht mit«einander überein; und so laufen den« große kl, rich«tigkeiten beim Reden und Schreiben der Leute vor.Allein die Spanier können freilich ihre alte Gewöhn»heit nicht lassen, sich brav zu rühmen und groß zuthun und wollen sich nie etwas vergeben, sondern ha-ben immer das Prahlen, und das Großthun imMund.
Ich muß hiebei doch ein Gefecht erzählen, dasunter der Regierung des Königs Ludwigs XII. im Kö-nigreich Neapel vorfiel zwischen dreyzchwedlen franzö-sischen und dreizehn spanischen Rittern, wovon dieSpanier und Italiener den ganzen Sieg und Ruhmsich selbst beimessen, wie sie auch in die Welt hinein
ge-