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Der letzte Herr du Moucha, Fähnrich des Herrnvon Pinars, fünfzig gute Jahr alt, hatte zum Geg-ner den Grafen Caraffa, einen Neapolitaner und Neffendes damaligen Pal,sts. Der Herr von Moucha ver-setzte ihm einen solchen Lanzenstich, daß er ihn durchden Arm und mitten durch den Leib durchstach und dieLanze wohl vier Fuß lang hinten durchgieng, wovonder Herr Graf auf der Stelle tod blieb. So endig-te sich denn dieser Kampf mit zweifelhaftem Sieg undjeder gicng nach Haus.
Die Spanier, welche davon reden, erzählen es an-ders, und sagen, es jenen nur drey gegen drcy gewesen,nämlich der Herr von Nemours; dessen Lieutenantder Herr von Navaille aus Biscaza, ein wackrer Offi-cier von den Chevaux- Legers und endlich der Herrvon Vaffe?. Auf der andern Seite waren der HerrMarquis, Dom Georg Mauritius von Lara und derCapttain Mylord, welcher Name anzeigt, daß er einEngländer von Geburt war, den die Spanier für ei-nen sehr wackcrn Qfficier hielten.
Dieser Kampf wurde unter den Mauern vonAsti gehalten. Es war dabei zuvor ausgemacht, nichtauf die Pferde zu stechen; wer eins erstechen wür-de, sollte seinem Gegner fünfhundert Thaler dafürerlegen. Diese Bedingung konnte auS mchrcrn Grün-den gemacht und gehalten werden.
Der Herr von Nemours und der Herr Marquisrennten zuerst und machten drcy Gänge. Die Spa-nier sagen, das Pferd des Herrn Marquis habe be-ständig die Schranken vermrrde», so daß er kein schö-nes Rennen habe machen können, außer ein einziges >mal, da er den Herrn von Nemours leicht am Armverwundete. Allein dies ist just umgekehrt, denn dasPferd des Herrn von Nemours warö, das immer