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Feindes bewerkstelligt wurde. Und welcher Feinde?Der bravsten, tapfersten und beherztesten in ganz Frank-reich.
Bald darauf wurde die Schlacht bei SaintDenis geliefert, wobei dieser Prinz sich so tapfer hielt,als er sich stets bei allen andern Gelegenheiten, woer sich befand, bewiesen hatte. Nachher beim Lothrin-gischen Z"g führte er nebst dem Herrn von Monkpcn-sier den Vorkrab und es war nicht seine Schuld, baßdie Schlacht bei Nvstre Dame de l'Espine unter-blieb. Dabei war dieser arme Prinz meisten-theilö vom Podagra geplagt, so, daß ihn nur seinbraveS großes Herz stets aufrecht erhielt. Ach dieseGicht quälte ihn nachher noch so sehr und so lange,bis sie ihn endlich ins Grab streckte. Und ich wundremich nicht, wenn Lucian sie die Königinn der Krank-heiten nennt, wegen der Tyranney, die sie an denMenschen ausübt so Wieste hier an diesem braven Prin-zen that und zwar so tyrannisch, daß er einige Jahre,ehe er starb, beinahe kein einziges seiner edlern Glie-der mehr brauchen konnte, die Zunge ausgenommen,welche noch so gut und gesund blieb, daß sie im Standwar die schönsten Reden, die sinnreichsten Sentenzen,die ernstesten Vorträge und die angenehmsten Scher-ze vorzubringcn.
Ach, wie war dieser tapfre Hektor so ganz ver-ändert gegen jenen, welcher ehmals der vollkommenstePrinz von der Welt gewesen war. Ach, es war so-gar nicht mehr jener, der im Krieg so tapfer kämpf-te, und so schöne Beute, Sieg und Ehre über seineFeinde trug» Es war nicht mehr jener, gegen denjener Welt berühmte tapfre Marquis von Bcscariazur Zeit unserer Piemonttsischcn Kriege, als er denRuf von der Tapferkeit und den schönen Thatcn dieses