sollen. In der That hatte er auch, wenn er sich nichtvorgesehen und entfernt hätte, in Verlegenheit dar.über kommen können, wie das Beispiel des Herrn vonLignervlles zeigte, der bald darauf gefangen gesetztwurde.
Dieß alles gieng ohne weitre Folgen vorüber,bis beim Ausbruch des ersten Kriegs nach ihm ge.schickt wurde, indem man seiner vortrefflichen Eigen-schäften zum Dienst des Königs benökhigt war. Erkam und wurde als Lieutenant de Roy nach Lyonnois,Forests, Masconnois und Dauphine abgcschickt,wo er den Hugenotten in jenen Gegenden gar sehrden Daumen aufs Auge drückte, daß sie nicht so wirth-schäften konnten, wie sie zuvor gethan hakten. Er brach-te dem Baron des Adrets und seiner Truppe einegroße Niederlage bei, unweit dem Forst von Sillan, undwürde ihnen noch schlimmer mitgespielt haben, wäreer nicht von einer starken Krankheit befallen worden,die ihn so sehr mitnahm und zurückbrachte, daß manwohl noch nie jemand dem Grab so nahe gesehenhaben muß. Mit vieler Mühe erholte er sich endlichdoch wieder, und erlangte seine erste Gesundheit. Umleidesten kam der Friede zu Stand und er wurdedurch das Absterben des Marschalls von Saint-AndreGouverneur von Lyvnnois, Forests, und Beaujolois.
Nach den ersten Unruhen kamen die andern unddie Affäre bei Meaux, wo der Herr Prinz von Ccn»e der Herr Admiral und andre Großen von der re-formirten Religion mit fünfzehn hundert Pferden undwohlgewafnet erschienen , um dem König eine Bitt-schrift zu überreichen. Welch eine schöne Art zu bit-ten, sagte man damals,— mit dem Pistol auf derBrust!
Der