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der Herzog von Savoyen, sein guter Vetter, welcheranficng," jhn ungemein zu lieben, sowohl wegen seinervortrefflichen Eigenschaften, als wegen seines ange-nehmen Umgangs. Denn er lebte damals gleich auf ei-nen so vertrauten und freundschaftlichen Fuß mit ihm,als ob sie nie von einander gekommen wären. , Mei-stens ritt er hinter ihm auf demselben Pferd ohne wei-tere Umstände, und ehe er stchs versah, indem er imHui sich hinter ihm hinaufschwang; was der Herzoggar wohl leiden mochte und es ungemein zufrieden war.Von der Zeit an liebten sie sich auch ununterbro-chen, und vertrugen sich sehr gut in Ansehung ihrerTheilung, ohne einander im mindesten darum anzu«feinden. Auch gab ihm der Herr Herzog von Savo-yen auf seine alten Tage Moncallieri in Piemont, umsich dort in Ruhe zu setzen.
Wenn der Herr Herzog von Savoyen gut spa-nisch war, so war der Herzog von Nemours dagegen'gut französisch gesinnt. Er befaßte sich nie mit denVerwirrungen des Staats in Frankreich, wie wohles einige nicht an sich fehlen ließen, ihm dabei dieKatze zwischen die Beine zu werfen, wie man zu sa-gen pflegt. Z. B. zu Saint-Germain cn kaye nachdem Religionsgcsprach zu Poissy. Als die Herrn vonGuise und er sich vom Hof entfernten, weil sie dieneue Religion überhand nehmen sahen, beschuldigteman ihn, er habe Monsieur den Bruder des Königszu eben diesem Schritt verführen wollen, daß ermit ih-nen gehen sollte; wie eine Kammerfrau der Königin«,Deinse genannt, die sehr gut sang, angab, jedoch oh-ne Grund. Mau sagte, der König von Navarrahabe sie dazu veranlaßt, weil er den Herrn von Ne-mours sehr haßte, wegen der Prinzessin von Rohem,die er nach dem Willen dieses Königs hätte Heurachen
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