Druckschrift 
[2] (1796)
Entstehung
Seite
157
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wir auch die Blukhe der besten Soldaten aus Frank-reich mit weg. Er hatte sich von mir versprechen las-sen , daß ich Mit ihm gehen würde, Und ich hielt auchganz richtig Wort; denn in meiner Jugend gieng mirNichts über Reisen. Er hatte eine sehr schöne Erfin-dung gemacht, seine Galeeren zum Kampf zu rüsteiydergleichen ich noch me gehört noch gesehen habe.

Am Morgen der Schlacht bei Dreux, als erund wir andern, die dabei waren, mit ihm frühstückte»?hörte ich ihn sagen :wenn er in dieser Schlacht falle,so sch es ihm dabei um nichts so sehr leid, als daßer seine Unternehmung aus Rhodus, das er ganz un-fehlbar erobern gedachte, nicht zuvor noch aus-führen könnte. Denn, wenn diese Unternehmungausgeführt Ware , so mache er sich alsdann weiternichts daraus zu sterben." Er hat auch an diesemTag watkck gefochten. Da er sich aber dabei zu sehrerhitzt hatte, und arfi Abend, wo cS außcrördtmlichkalt war, ganz im Schweiß zürückkaM, war Unglück^licher Weise sein Page nicht bei der Hand, um ihnrseinen Pelz zu geben; so mußte er denn in feinemSchmeiß bleiben , der zurückschlug, woraus ein fal-sches Seitenstechen entstand, das er 'über sechs Wa-chen behielt, und das ihn endlich ins Grab streckte.

Es war Schade um ihn, und mehr als sich sa-gen und beschreiben laßt : denn da er erst dreißig Jahralt war, so würde er einer der cstößteri Sechclveitgeworden seyn, die man je sehet, rann» So brav ^tapfer und kühn er war, ein so erfahrner Mtz gw>ter Seemann war er zugleich, so daß er oft die WeitPiloten, Rudervögte und Matrosen zurecht weisenkonnte, wie ich selbst sich, Und sie bclchrre, "wie sitzSbesser machen könnten oder müßten. Dich zeigte ervornämlich der dem vbengedachteu statkenRebel cm der