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nach dem Heerde, nimmt einen Brand, eilt da-mit nach der Pulverkammer, und brennt das Pul-ver an, so daß er selbst zwar umkam, dadurch aberzugleich die Galeere mit Mann und Maus zu Grundrichtete und zu allen Teufeln schickte. Dies ist wohleine acht alt- Römische That; doch wird man ih-rer wohl kein Duzend finden, die dieser andre Seite zustellen wäre.
Eine Dame aus Cypcrn, die ein Jahr nach derEroberung dieser Insel durch die Türken als Sklavin»fortgeführt wurde, that ein Gleiches und steckte dieGaleere, worauf sie war, in Brand, indem sie edel-müchig lieber sterben, als sich zur Sklavin» machenlasten wollte. ,
So zog sich Vso der Herr Groß Prior siegreichzurück, jedoch so, daß er den Sieg sehr theuer bezahlthatte, da er selbst zweimal stark verwundet war, alleseine Leute, die er noch davon brachte, Wunden hattenseine Galeeren sehr zusammengeschosten und übel zuge-richtct waren, und gleichsam die Form von Ga-leeren verlohren. Er hielt seinen triumphirendenEinzug in den Hafen von Maltha, wobei jeder-mann , der die Erzählung von dem Treffen vernahm,ihm seine volle Bewundrung nicht versagen konnte;und wundre ich mich sehr, daß die Geschichtschreiberdamaliger Zeit dieser so sehr merkwürdigen Schlachtnicht gedenken.
Ich Habeste so von dem Herrn Groß Prior selbst,und auch sonst noch von einer Menge andrer Cava-liers erzählen hören, welche mit dabei gewesen waren,und denen sichs gar gut zuhöcte. Als der Herr Groß-Pcior von Rom zurückkam, wohin er seinen HerrnBruder den Cardinal von Guise zur Pabstwahl über-gefahren hatte, kam er durch Genua, wo er ans Land