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Lern gesehen, den er ihm nur aus besondrer Gnadeund Vertraulichkeit habe zeigen lassen. Als ichundandre ihm vorstclltcn, eS sey ja nur ein einzigerPhönix in der Welt, der sich selbst verbrenne, wennsein Ende herannahe, daß es also schwer sey, Federnvon ihm zu bekommen; so gab er uns zur Antwort,es sey gar nichts widersprechendes da. inn, anzuneh-men, daß man durch sorgfältiges Suchen und Forschenin Ländern, wo er sich aufzuhalten pflege, welche gefun-den habe könne, besonders zur Zeit, wenn er sich mau-se, so wie auch andre Vögel in dieser Zeit die Federnverlöhren. Dies läßt sich denn hören, auch ist zuglauben, daß einem so großen und mächtigen Herrnwenn er einmal etwas haben will, nichts unmöglichist: denn er darf nur mit den Augen winken, so ge-schieht alles, was er verlangt, ganz pünktlich.
Ich hörte von dem Herrn Lansac° den jungem,daß der König von Spanien, um zu seinem ewigenAndenken sein Wappen an jenem prächtigen Gebäude,dem Escurial, aufzuhängen, es in einen Donncrsteinschneiden ließ, der so groß war, daß cs ganz vollstän-dig darauf angebracht werden konnte, der ihn aber auchzweimalhunderttauscnb Thaler kostete, indem er überallherum geschickt hatte, bis nach Arabien, um ihn aufzu-kaufcn. So konnte stchs ja ebenfalls mit dem Feder-busch des Groß- Türken verhalten.
Durch jene Dienste nun brachte es der CapitamPaulin dahin, daß sein König ihn zum Admiral übersein Galeeren machte. Da er sich aber in Provenceein wenig allzusircng gegen die Ketzer zu Meriudol undCabriercs bewiesen hatte (denn er haßte diese Leute aufden Tod) siel er bei seinem König in Ungnade undmuß tc lange im Gefängniß sitzen. Als er wieder her-aus kam, sagte er daher, „er hoffe nun Magister der
„freien