Druckschrift 
[2] (1796)
Entstehung
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Weil der Baron de la' Garde der erste war, so 'rede ich auch von ihm zuerst. Anfangs nannte manihn Capital» Pauli», welcher Name ihm langeblieb. Der verstorbene Herr von Langeay als Licutc-nant de Roy in Piemont zog ihn hervor und beför-derte, ihn, Weiler ihn als einen Mann von Geist undMuch, gutem Betrage» und schöner Person kannte,denn er war schön, von schönem Wuchs ; er war auch,wenn man ihn kannte sehr dienstfertig und brauchbar.

So erprobte er sich dem König Franz, der alser ihn würdig befand, zu wichtigen Diensten gebrauchtzu werden, ihn als Gesandten an den Sultan Soli-inan schickte, um mit ihm zu unterhandeln, daß erdem König mit einer beträchtlichen Seemacht beistchenmöchte, um die Flotten und Küsten des Kaisers damithermzusuchcn.

Er fand bei dieser Unterhandlung große Schwie-rigkeiten und mußte alles aufbicten, was seinGeist vermochte; denn er hatte mit den geheimenSchlichen dcs Kaisers zu kämpstn, mit den festenEntschlüssen der Venetianer, mit dem bösen Willender Bassen und was noch mehr ist, mildem Ueber-muth und der Unbeständigkeit Solimanns, derizt etwas versprach und dann es wieder zurüeknahm; al-lein er gieng, wand und drehte sich, handelte undtrieb so lange und gewann den Ianilscharen-Aga desGrosherr» so gut für sich, daß er mit dem Groß-Herr,, sprach, wie er wollte, ihn oft unterhieltund sich ihm so angenehm machte, daß er endlich vonihm verlangte, was er wollte und Barbarossa mit je-ner bekannten großen Flotte mitbrachke.

Mein nun bedenke man noch, mit welcher EhregedachtcrEapitain Paulin bicß große Heer anführte,er der ganz kürzlich noch nichts weiter als ein gerne»,

nee