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Kriege, ec keineswegs zu trage würde gewesenseyn, seinen alten Feinden zu schaden: denn ertrug einen tödlichen Haß gegen den Grvßherzog Cos-mus und wünschte nichts so eifrig, als zwo gute Ga.leeren und einen kleinen Hafen in der Provence, umihm und seinen Küsten alles mögliche Herzeleid anzü-khun, ohnerachtetdieKöniginn Mutter dem GrosherzogvicleFrcundschast bewies und sogar seine Obsequien indevKirche Nostre Dame zu Paris ganz so feyern ließ,wie man bei Kaisern, Königen und andern großenFürsten pflegt, was ich selbst gesehen habe, und wasden Herrn von Strozzy fast wüthend machte. Ichweiß wohl, was er mir dabei sagte: auch fürchteteihn der Großherzog so sehr, als chmals seinen Vater-
Um noch einmal auf diesen alteren Philipp zukommen, so hatte er, so wie ich an verschiedenen Or-ken sein Portrait gesehen habe, gar wohldie Miene solcheine Lhal auszuführen, als die erzälteTödesartlvar;such war er nicht sehr fest im Glauben und hatte soziemlich die alten römischen Grundsätze jener Bra-ven, die um ihren Rainen unsterblich zu machen, sichnicht davor fürchteten, sich selbst zu vernichten. Mansagte und schrieb daher auch von ihm, er halte nichtgar viel vom Paradies und von der Hölle und spotteganz ohne Scheu über die Gebote des christlichen Glau-bens. Daher glaubte man denn ferner, er machesich gar kein Gewissen daraus, häufig Liebschaften mikNonnen zu habe» und trage kein Bedenken, sie zu sei-nem Willen zu verführen. Übrigens war er freigebig,Pracht liebend, sehr beliebt bei seinen Mitbürgernund sehr gelehrt. Es schadete also die große Gelehr«samkeic seinem Glauben, mdem sie überhaupt ein sehrgefährliches Werkzeug ist, diesem Abbruch zu thun,wenn man sie nicht gut zu handhaben weiß, so gefähr-liches