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Auge; er hakte aber einen Brief auf zehn Schrittegelesen, worüber der verstorbene Prinz von Condsihm im ersten Krieg bald Ungclegcnheiten verursachthätte.
Kurz, dieser Saint Martin hatte sich unter demHerrn von Salvoison zu einem guten Meister gebil-det, woraus ich schloß , daß der Meister, bei dem ergelernt hatte, mehr als ein gemeiner Mensch scyn, undetwas Himmlisches an sich haben mußte. Es ist sehrSchade, wenn dergleichen Leute vor der Zeit sterben,ehe sie wenigstens die schöne Früchte getragen haben, die >ihre schöne Blüthe uns verspricht. Ich muß dochnoch folgendes Geschichtchen von ihm erzählen.
Der Ruf von seiner Tapferkeit, Kriegskunstund Wissenschaft war durch ganz Italien erschollen, sodaß eine Dame aus einem guten Hause zu Mailand,die ebenfalls große Kenntnisse besas, neugierig wurde,ihn zu sehen, wie dies bei Personen von Geist sehrleicht der Fall ist. Sie hatte also gern diesen Herrnvon Salvoison kennen gelernt, von dem man so vielAufhebens und Geschrei machte, und bat sich in diesesAbsicht eines Tagg von dem Gouverneur von MailandErlaubniß wegzurciscn , und einen Paß nach Casal aus.Eben darum bat sie auch den Herrn von Salvoisonund beide bewilligten ihr dies Verlangen sehr gern wo-rauf sie sich denn auf den Weg machte, und nach Casalkam.
Der Herr von Salvoison hatte ihr, denn es wareine Dame von Stand, ein Quartier in einem Bür-gerhause anweisen lassen und dabei ausdrücklich demDssicicr von der Thvrwache befohlen, sie bei ihrer An-kunft sogleich dahin zu begleiten. , Er selbst machte
ihr,