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[2] (1796)
Entstehung
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sammen, machte ein Corps daraus, rückte damit aufden Feind an, bestürmte, ehe dieser noch Zeit hatte,sich noch mehr zu befestigen, das Fort, nahm es mitSturm ein, machte den größten Thcil derer, die dar«inn lagen, nieder und nahm den Capitain gefangen,der ein Spanier war, sich Capitain Zornes nannteund im Gesicht stark verwundet wurde. Es war imAugustmonat, wo die Sommerhitze in diesen Gegen«den am stärksten ist.

Dicß Stück Arbeit, so wie auch der Rückzugmachte dem Herrn von Salvoison sehr viel zu schaffen,weil die Garnisonen von Asti, Crescentino und andresehr zahlreich ausgerückt waren, um ihm in den Rü-cken zu fallen. Er zog sich aber so tapfer und weislichzurück, daß er alle seine Soldaten, Franzosen sowohlals Schweitzer, dem Capitain Fusberq übergab, oh-ne daß ihnen der Feind etwas anhaben konnte. Erselbst aber trug dabcy ein fatales Seitenstechen undhitziges Fieber davon, woran er nach sechs Tagen ineinem Alter von sieben und dreißig Jahren starb, alser erst in seiner Blüthe und in seiner vollen Kraftstand, um große Dinge auszuführen.

Diese Nachricht mag denn diejenigen zum Schwei-gen bringen, die gesagt haben, der Teufel habe ihn ge«holt. Ich will aber nicht sagen, daß dieß hitzige Fiebernicht eine Menge Wahnsinn in seinem Gehirn und vielAerger erzeugt habe, wobei er in der Verzweiflung,so jung und auf dem Punkt, dem König große Dien«sie zu leisten, sterben zu müssen, ihn manche Verwün-schungen Mag haben aussioßcn lassen, was vermuth-lich die Leute veranlaßte, so falsch von seinem Tod zureden.

Eben so wenig will ich behaupten, daß er, derso gern alles wissen wollte, sich nicht eben so gut über-

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