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Dieß Mährchen verhielt sich folgendermaßen.Als dieser König gefangen genommen wurde,brachte man ihn nach Pavia. Als jedermann hinzulief und ein Gedränge entstand, ihn zu sehen, sagteerzu einigen: „Nun, Messieurs, was wollt Ihr denn?„wollt Ihr etwas von mir? für jetzt kann ich Euch„nichts geben, als meinen Huth; da ist er. Ich ge.„be ihn Euch: hebt ihn aber wohl auf, bis ich wies„Verkomme oder jemand von den Meinigen herschicke,„um ihn abzuholcn."
Darum also, sagte der Herr von Salvorson,er wolle den Huth des Königs holen, den der Herrvor Lautrec, als er diesen Platz cinnahm, vergessenund nicht mitgenommen hätte, den er aber nicht zu«rücklaffen werde. Auch sagte er zu seinen Solda.ten, einige Tage zuvor: „Muth, Kammeradcn, es„soll nicht mehr lange währen, so sollt ihr mir den„Sammt mit der Pike messen."
Unglücklicher Weise aber starb er über dieser schö-nen Unternehmung, und sein Ende war folgendes.Nachdem er Casal eingenommen hatte, wovon ichweiter unten reden werde, setzte er den Spaniern inden benachbarten Garnisonen hart zu, und that ihnenviel Schaden. Daher faßten sie den Entschluß, ingroße Haufen zusammcnzustoßcn und ein altes Wrackvom Schloß zwischen Valencia und Casal, das eh-mals ruinirt worden war, unv jezt Castelet hieß, na-he bei Casal zu befestigen. Sie arbeiteten und wähl-ten in der Erve so gut, daß sie es in ganz kurzerZeit in Verthcidigungs Stand und haltbar hcrsiellten.
Da dem Herrn von Salvoison diese Nachbar-schaft nicht recht gefallen wollte, so zog er sogleich dieBesatzungen von Valencia, Verrua und Casal zu-
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