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Diesen guten Dienst leistete also damals Mar«schall de Cossö seinem König, der ihn nichts' destoweniger acht Monate darauf nebst dem Herrn vonMontmorency in Bois de VinccnneS gefangen neh-men und dann sechzehn bis siebenzehn Monate langin der Bastille sitzen ließ, bis endlich Monsieur sie da-raus befreyte. Ich habe hievon schon anderwärts ge-sprochen.
Von dieser Zeit an ergab sich der Herr Mar-schall um dieser Verbindlichkeit willen mehr dem Dien-ste Monsieurs, als dem des Königs. , Doch alsMonsieur ihn mit nach Flandern zur Verprovianti-rung von Cambray nehmen wollte, erwog der König,daß dies nicht gut klingen würde, wenn ein Marschallvon Frankreich sich in der Gesellschaft des Monsieurbei diesem Krieg befände, was der König von Spa-nien ihm sehr übel nehmen könnte, und befahl ihm da-her, nicht dahin zu gehen, sondern zu ihm nach Hofzu kommen, was er auch befolgte.
Dieß schlug nachher sehr zur Ehre Monsieursaus; denn der Zug war sehr glücklich für ihn, indemer nicht nur Cambray entsetzte und sich zum ruhigenBesitzer davon machte, sondern auch noch andre Pläz-ze eroberte; wobei jedermann, ja Monsieur selbst zu-erst sagte: „wäre der Marschall von Costs bei ihm ge-„wescn, so würde alle Welt gesagt haben, der Mar->„schall sey es, der diese schöne Thaten mit Hülfe sei«„ner großen Erfahrung, Klugheit und Weisheit gc-„than habe, ihm würde also auch die ganze Ehre und„der ganze Ruhm davon zugefallen seyn und Mon«„sicur nur sehr wenig." Ich sah, wie die KöniginnMutter einst zu Saint-Maur ebenso davon sprachund daß ihrem Herrn Sohn und zwar allein der ganzeRuhm hievon gebühre. '