Druckschrift 
[2] (1796)
Entstehung
Seite
95
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Um endlich von dem Herrn Marschall zu schlie-ßen, so starb er, wie der Herr Marschall von Bristacsein Bruder, in seinem Bette von der Gicht gequält,über die ich ihn oft ganz außer sich sah. Ich erinnremich hiebei, daß wir, der Herr von Strozzy und ich,ihn zur Zeit des ersten Reichstags zu Blois in derKrankheit besuchten, wobei der Herr von Strozzy ihnfragte:Nun was machen sie denn?"

Was ich mache, mein lieber Freund? MeinGott! Ich befehle mich drcißigtanscnd Paar Teufeln,die zu mir eilen, mich heilen sollen, weil Gott esnicht thun will// Und dann wieder etwas aufge-räumter, fuhr er fort:Schwernoth, ihr, die ihr meine guten Freunde seyd, wollt ihr mir denn nichtdazu behülflich seyn, mich an den Henkersknechtenvon Aerzten zu rächen, die mich keinen Most trin-ken lassen wollen: zum Teufel, ich will ihnen zumTroß jezt welchen mit euch trinken. Man hole mirgleich welchen. Ihr seyd meine besten Freunde;wenn sie kommen, so werdet ihr sie schon zum Tcu»fel jagen."

Der Most wurde gebracht, wir tranken jeder ei-nen tüchtigen Thcil davon und wurde was ehr-liches dabei gelacht. Allein das Unglück war, daß dawir ihn zwey Tage darauf wieder besuchten, er unSklagte, wie viel er seither von den Folgen dieses MostSzu leiden gehabt habe, so wie ihm die ** * die Aerz»ke, weiß machen wollten, er kümmre sich aber denTeufel um ihre Verbote und Eseleyen, die ihn dochnicht heilen könnten. Endlich sagte er zu uns noch:nun gut, man muß Geduld haben."

Eines Abends, als er mit Monsieur vertraulichkoste, wobei er ihm einige seiner kleinen Wahrheiten