Druckschrift 
[2] (1796)
Entstehung
Seite
90
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Generals, der uns hier commandirte, vhnerachtekwir nur dreihundert Pferde und eben so viel beritteneVüchsenschützcn stark waren, indem wir drey starkeMarsche gemacht hakten, um sie in diesen rauhen Ge»bürgen von Auvergne noch cinzuholen und deswegendas Hauptcorps zurücklasten mußten.

Ich weiß unter Liesen Umstanden nicht, warumwir diese Schlacht bei Nostr e- Dame de i Espinenicht lieferten: ich sah aber diesen Tag, da man die-sen Coup uncerließ, den Herrn von Nemours sehr auf-gebracht darüber, denn er kommandierte auf diesemZug die Avant - Garde nebst dem Herrn von Mont-xeusiec und dem Grasen von Briffac mit seiner In-fanterie, dessen Schuldes gar nicht war, daß sein-Onkel nicht schlug; denn er hatte bereits angefangcn,einige Leute in einem Dorf niedcrzumachen.

Zur Entschuldigung des Herrn Marschalls führ-te mau att: er habe Befehl von der Königinn, keineSchlacht zu wagen; besonders, weil sie befürchtete,es möchte Monsieur, ihrem gcliebtestenSohn ein Un-fall zustosten, da er jung und zärtlich > erst in einenso großen und hohen Posten gekommen war, der bei einergroßen Schlacht allzugcfahrlich für ihn werden konnte.

So wurde also gedachter Marschall hierüber ent-schuldigt; weicher fünf Mvnathe daraus, ohne sichentschuldigen zu woücn, commandirt wurde, als Lieute-nant de Roy nach der Pikardie zu gehen und den HerrnvonCoqueville in die Enge zu treiben, welcher gegenzwölshundcrt französische Büchsenschüßen nebst einigenPferden an sich gezogen hatte, welche von den besten Leu-ten, aber wegen des Friedens von Chartres verab-schiedet worden waren. Wir wurden damit in einemAugenblick fertig und erstürmten Saint - Vallcry,

wo-