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Nach dieser Finanz Oberaufsicht wurde er Mar-schall von Frankreich. Der erste Auftrag, den erin diesem Posten bekam, bestand darinn, daß ihn dieKönigin» dem Monsieur, Bruder des Königs, unddessen Lieutenant auf den Lotringischen Zug als vornehm-sten Rath mitgab. Hiebei wurde der Marschall sehrgetadelt, daß man den Hugenotten nicht zu Nostre-Dame de l' Espine im Champagne eine Schlacht lie-ferte : denn man würde da sehr leichte Arbeit gehabthaben, bei Leuten, die sich in grosser Unordnungund mit starken Schritten zurückzogen. Allein nach-dem man sie hier beinahe eingeholt hakte, ließ man ih-nen Zeit und Muffe, sich ganz nach Bequemlichkeitzu entfernen und das Weite zu suchen und dies wegeneines Aufhalts von zwei Tagen, den man sich unge-schickter Weise erlaubte, aus Veranlassung einer Krank-heit des Marschalls, von der noch dazu einige sagten,sie sey verstellte, andre hingegen nicht gewesen, sovielist gewiß, daß die Gelegenheit diesen Hugenotten zuLeib zu gehen, entwischte, die um so bcquew.er war, dasie ohnehin schon auf dem Rückzug begriffen und dannauch noch überdieß sehr schwach waren , die königli-chen Truppen hingegen in der besten Verfassung underst kürzlich noch durch Truppen aus Guuenne ansehn-lich verstärkt, die ihnen der He.rr von Tcrride zuge«führt hatte, die sich auf zwölf hundert Pferde, schwe-re sowohl als leichte Cave.iierie, und achttausendMann Fußvolk beliefen. Wir (denn ich war selbst dabei)waren ganz frisch, nachdem, wir die Truppen des Ponce-nat besiegt hatten, die aus fünfhundert Pferden undmehr als fünftausend Mann Fußvolk bestanden.Wir hatten solche in Auvergne geschlagen unterder Anführung fenes kapfern und braven Herrnvon Montsallez, des jungen Tillade, Obersten derLegivnairs von Gascogne, eines sehr braven und tapfer»
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