Druckschrift 
[2] (1796)
Entstehung
Seite
83
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i§ >! gends Monsieur ohne Beisatz nennen ließ, wie«ilch wir doch mehrere in Frankreich erlebt haben, die

sch L ein wenig ihre Größe mißbrauchten, und es sehr gern

E ° hörten, ja sogar befahlen, sie nicht anders als Mon«^ sicur schlechtweg in ihren Gouvernements und den Oertecwo sie zu befehle» hatten, zu nennen« In ganz Pie-Äjkj, moiit sagte man nicht anders, ^als ^lonlioni- io rVla-reenal. In seinem Hause zwar sagten manche auchblos Monsieur, wie z. B. wenn man fragte: (justlllc /ioiMsu,-? oder: ou a^r ^»nliour ? u. dgl rAllein außer seinem Hause hieß es allezeit: iVlouNeuvla So muß cs eigentlich auch siyn: denn

niemand kömmt es in Frankreich zu, Monsieur schlecht-weg zu heißen, als dem ersten Prinzen vom Geblüt^ nach dem König.

D Die Herrn von Guise und der altere Connetabler^W von Montmorency hielten es hierinn eben so: denn essich sch hieß allezeit lVlonlienr cla Ouisir, ^onliaur le Conns-rable, und nach ihrem Beispiel thaten eine Mengemn«! andrer Prinzen und Herrn ein gleiches. Wir habendies alles selbst erlebt.

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Der Herr Marschall beschloß in Frankreich undam Hof seine hinfälligen gebrechlichen Tage im bleiben-Hli>! den Genuß der Größe, die er sich erworben hatte; dennDA er wurde immer in den Geschäften mit zu Rath gezo-gen, und seine Meinung wurde hoch gehalten. Ichsah die Königin« Mutter, als sie noch frisch undK !> munter auf den Beinen war, und gern lang spatziercuhlM gierig, oft zu Fuß spatzieren gehen , und auf ihren Be«

, fehl den Marschall zu Pferd neben ihr her, aufeincME kleinen falben sehr ruhigen und schönen Pferde, wäh-nt rend sie sich mit ihm unterhielte, und sich Raths bei ihm»S" erholte.

F r Eben