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andern Tag werden sie-wie Prinzen behandelt , indemdie Höflichkeitsbezeigungen, Ehrerbietung, undSchmeicheleien anfiengen zu sinken. Am drittenTag endlich scyen sie schon wieder bloße Edclleute undihr ganzes glänzendes Bencveniat und ihre ehrenvolleAufnahme sey rein verschwunden, und sie wieder aufdem Fuß, wie ganz gemeine Evelleute behandelt.Ich habe oft solche Erfahrungen gemacht, auch kannman dergleichen noch täglich sehen. Die Hofleute,die es getrieben und treiben gesehen haben, können wohlsagen, wie, und warum?
Ich sah diesen Herrn Marschall an den Hofkommen,der gedachter maßen damals zu Rambouillet war, woer von dem Könige Franz H. sehr gut empfangen wur-de. Umarmt, geschmeichelt und respektier von demHerrn von Guise, der damals alles regierte, wurde ecauch von dem ganzen übrigen Hof, Herrn so wohl,als Damen sehr geehrt und bewundert. Wobei er,ohne Verwundcung darüber zu zeigen, eine gute Mienemachte und sich ein gutes Ansehen gab, wie er denniri der That auch hatte» Nach einigen Tagen abergieng die sehr gedachte Rede deS Königs Franz an ihmin Erfüllung: denn dies ist so die Art des Hofes,daß man sich blvs um große Günstlinge bekümmert;und andre mögen noch so viele Vortreflichkeiten, Tu-genden und. Ehre besitzen, alles Nichts. So mußtealso dieser große Marschall, der in Piemont der erstewar, hier bet Hof noch viele Kammeraden neben sich lei-den, und noch dazu gern.
Cr hatte bei seiner Ankunft eine starke Beglelsdüng von einer Menge CavalicrS und DssicierS ausPiemont, die sehr darüber vcrdrüßlich waren, einenAufenthalt verlaßen zu haben, wo sie sich sehr gut be-
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