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Dieser nämlich spricht folgendermassen davon:„Brissac, der sich mit hitzigem Muth auf die Caral-„lcrie des Francisco von Este geworfen hatte, und„daS Ungestüm der andringenden Feinde nicht aushal-„ten konnte, als gleich darauf das Treffen seinen völ-„ligen Anfang nahm, fieng an, nach seinen Leuten zu«„rückzufliehen und wurde so sehr gedrängt, daß er ge.„nvthigt war, durch die Schlachtordnung seines eig.„nen Fußvolks zu brechen, indem er tumultuarisch„floh, ohne seinem Pferd den Zügel zu halten; durch„welchen Unfall das ganze Bataillon der Franzosen„in einem Augenblick zerstreut wurde. Wenn„Sant Petro der Korse nicht mit seinen Büchsen-„schützen erschienen wäre und Stand gehalten hätte,„so würde Brissac selbst noch am Furth des Flusses„eine Niederlage erlitten haben." Wahr Hs, dieUnordnung und Flucht waren hiebei groß; doch waröallemal noch nicht so arg, als Paul Jovius es macht,und man muß vielmehr dem Herrn von Bcllay glauben.
So viel ist richtig, daß Brissac sich in allen Posten,die er bekleidete, so gut und wacker hielt , daß er nach-her für einen vortrefflichen Feldherrn gehalten wurde.Den Beweis hievon führen seine merkwürdige Thatcn,mit deren Erzählung ich mich hier nicht aufhalten will.Denn man findet sie hinlänglich in unfern französischenGeschichtbüchern, besonders in den Memoiren dcSHerrn von Bellay und des Herrn von Montluc.
Diese feine Thaten waren in Wahrheit so be-schaffen, daß sie ihn zum Marschall von Frankreich,jedoch nicht ohne gute Gunst, die ich nicht nennenwill, und zum Lieutenant de Roy in Piemont mach-ten. Und hier bildete er sich vollends zu dem grossenvollkommenen Feldherrn aus, als der er unter uns