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Bciffae, war edel in jeder Rücksicht an eignen Ver-dienstcn sowohl/ als durch Geburt, Seine Vorfahrensollen auS dem Königreich Neapel nach Frankreichgekommen seyn; der gute König RenatuS vcnSicilien, andre sagen, König Kar! der Achte brachtesie dahin und liebte und begünstigte sie sehr, so, daßsie allezeit vom Vater auf den Sohn Gouverneursvom Schlosse Angers waren, der schönsten VcstungFrankreichs, bis auf diesen Krieg der Ligue, da derGraf von Brissac, gegenwärtig Marschall von Frank-reich, es auf die Art verlohr, wie man in Geschichts-büchern findet. Dieser grosse Marschall, von demich jezt handle, wurde mit dem Herrn Dauphin unddem Herrn Herzog von Orleans , beiden königlichenPrinzen, erzogen, bei welchen die vortreffliche und«insichtsvolle Dame die Frau von Bnffäc in ihrerKindheit so wie auch bei den königlichen Prinzessin-nen Gouvernante war» Von diesen beiden Herrn liebteihn der Dauphin ganz vorzüglich, so, daß, alsergroßund ihm ein besonderer Hofstaat eingerichtet wurde, ecihn zu seinem ersten Kammerhecrn, andre sagen, zu sei-nem Oberstaümeister machte, was damals ein weithöherer und mehr gcachteür Posten war, als heut zuTage. Das Liedchen bestätigt dieß letztere:
Mvn TeurerLrillsc, sei» vous recommgaäe.
Es ist nämlich hier von einem schönen und vor-Srefflichen Hofscäulein auS gutem Hause Vre Rede,wie ich anderswo schon gesagt habe, die ich hier nichtnennen will, unerachtet weiter keine Gefahr dabeiist;denn er liebte sie nicht anders, als in allen Ehren.DaS Lied selbst war dies:
Lrunstte suis, fainais ne serrü blsncbe^
Monlleur le Oauxkin mslaäe äsns sa cbsmbre.'8'sirüe le va vvir bien trist« sc <ioleats i
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