Druckschrift 
[2] (1796)
Entstehung
Seite
65
Einzelbild herunterladen
 

», l-j

le.

vs k»Ä ^SÄklls!Stz!lIhikl!,cM«°sb>rtssszschindl

^ - » - > »- -, 65

selbst angesehen wurde. Auch sagte man damals, erselbst hätte darüber in große Verlegenheit kommen kön-nen, wenn man nicht auf sein ehrenvolles Alter undseine vorigen Dienste Rücksicht genommen harre. Be-sonders aber, habe der König ihn darum begnadigt,well er von seiner Hand zum Ritter geschlagen wor-den sey, so wie sein Großvater von dem Herrn vonBayard. Es würde also nicht fein für den König ge-lösten haben, wenn sein Pacht auf solche Art behan-delt worden wäre. Er wurde zum Gefangniß, janach andern gar zum Tode vcrurtheilt.

Man wollte sagen, ihm sey unrecht geschehen.Ich laße dieß hier ununtersucht; allein zu seiner Zeitwar er ein sehr edler Ritter gewesen. Ein Beweis hie-von ist, daß er Nachfolger des Herrn von Bayardwar, indem nach Vesten Tod der König Franz ihmdie Hälfte der Leibcomvagnie desselben von hundertMann übertrug. Es ist der Stelle eines Mannes zneinen jeden, Nachfolger in großes Glück und Ehre fürwerden, der so ganz Vortrefflichkeit und Tapferkeit war.Auch kam diese Compagnie bei diesem Herrn nicht übelan, denn er wußte sie gut zu gebrauchen. Nach sei-nem Tod erhielt der Herr von Sar.sae die Hälfte da»von. So kam sie also von Hand zu Hand an guteCommandanten.

A " .. .

il O Der

^ Marsch all von Brissac.

-D - -

M ch komme jetzt auf den großen Marschall von Bris-

D e*) sac. . Herr Karl von Coff-, Marschall vonN- lVenkwLrdigk. XI. L>. E Bris-