Druckschrift 
[2] (1796)
Entstehung
Seite
57
Einzelbild herunterladen
 

von Siena überließ. Der Prinz, dessen Ucthell icherzähle, wunderte sich über die Bedenklichkeit und

erzähle, wunderte sich über die Bedenklichkeit undP Ceremonie, die er hierinn beobachtete, denn es war^ seinem König sowohl, als ihm selbst, der ihn reprä«s^nrirte ,aebkbeilia, und er beaab Nid ü-ineS Amt-

M« tion abschließen und er der General blieb stumm ka-§,«E bei. Er erhob sie über sich, und erniedrigte sich unter

Hm« sie; kurz, er gab ihnen die Ehre, die ihm gebührte,,

und es war nicht ohne Ursache, daß der König Hein-rich, als er ihm diese Capitulation erzählte , zu ihm'k>Wj sagte:er wundrc sich, daß der Marquis ihn beim! W>Abzug nicht medcrgemacht habe/ worunter er näm-Ä/iKi sich verstand, daß seine Unkerthansn nicht für ihn,

§!!§>> seinen anwesenden Ueutenand, capitulieren könnten,

mr!h' wie dies der Herr Marquis recht gut zu sagen wüste,Ml i als er diese Capitulation abschlvß, das weder der HerrnW von Montluc, noch seine 4eute den Sic ne fern ange«»IC«« hörten, sondern dem König, und diese nicht befugt waren,tt M> für sie zu capitulieren. Allein der Herr von Montluc,

tz lidch ganz auf seine besondere persönliche Ehre versessen, am«

. hgsi wortete:er wolle lieber, daß die Siencser für ihnAi«'kapitulierten, damit der Name Montluc nie inlir-gend einer Capitulation vorkäme." Hierauf konntehsD' der Herr Marquis sehr gut antworten:er habe

,wohl chmals zwo Vestungen übergeben, allein aus

guten Gründen, und darum habe ihm der Kaiser^keinen Verweis gegeben, noch ihn weniger geschätzt,oder unterlassen, sich seiner in ehrenvollen Postenzu bedienen."

M

^'Ilk i! Besonders da sic Unterthancn des -Wrugs waren, wcl-k" hch chx sich jhm ergeben hatten und die er als solche cmsahund liebte, war es unschicklich, daß er sie reden undkÄN den Koni« schwcia.en ließ; er ließ sie ihre Capitula-

D 5

Doch