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[2] (1796)
Entstehung
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mittirt würde, so hätte er sich freilich dabei besservorsehen sollen; wie er denn selbst bekennt, hierin»gefehlt zu haben.

Denn wenn der Herr Marquis und der Herzogvon Florenz eben so grausam und blutdürstig gewesenwären, als sie mild und menschlich waren, oder wenn eres mit andern strengen, harren Fcldhcrrn zu thungehabt hatte, wie wanderen wohl gesehen hat, undwie ein Herr von Lautrcc und andre waren, oder mitdem Pabst Julius ^ ) so würde der Herr von Mont-luc und alle Si'enesec verlohren gewesen, und ganzzusammen gehauen worden seyn, ohnerachtet er lu>schlossen hatte, sich noch in der Stadt zu schlagen.Dies war gut, wenn der Marquis seine Noch, seinenHunger und Mangel nicht gewußt hätte, und sie mitGewalt hättx erstürme» und einnchmen wollen; alleinso, da ec sie verlohren und dem Hunger und Unter«gang ganz nahe wußte, hütete er sich wohl, sich mitverzweifelten Leuten in ein Treffen einzulassen, die erbereitsmit dem Strick um den Hals aufGnade undUwgnade, so gut als in seiner Gewalt hatte.

Darum hatte es Montluc mit sich und seinen Leutennicht so weit kommen lassen sollen. Er hatte besser darangethan und mehr Ehre davon gehabt, wenn ec, eheer noch mit dem Hunger zu kämpfen hatte, und solan-ge er noch bei guten Kräften war, capitulirt, oderirgend eine Unterhandlung darüber eröffnet und zügele-hen hatte, was man ihm wohl für Bedingungen zwgestehen würde, die er dann nach Befinden entwederonnehmen oder ganz den Verzweifelten spielen uud ei-nen wüthenden Ausfall auf den Feind machen konnte,indem es nach der Meinung mehrerer großen, alternund neuern Feldherrn besser ist, etwas zu wagen und

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