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[2] (1796)
Entstehung
Seite
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es auf gut Glück ankommen zu lassen, so lange dießnoch helfen kann, als gar nichts versuchen , wo mandoch seinen Untergang ganz gewiß vor Augen sieht.

l kch Dieß hätte denn freilich auch der Herr von Mont-jlig i!» luc thun sollen, so wie zu eben der Zeit der CapitainvlkkU Bernhardin aus Corsika that, welcher, da er vonAndreas Doria in St. Flocens auf Corsika nebst an-> dem Franzosen und Italienern belagert wurde, undsich bis aufs äußerste, wo sie mit Hunger und jedemMH Mangel zu kämpfen hatten, gewehrt hatte, endlich, und, zugeben mußte, daß sie mit gedachtem Fürsten Doria eine Capitulation eingiengen, der ihnen freien Abzugmit Gepäck bewilligte; nur den Capitain BernhardinRch i ausgenommen, den er schlechterdings ausgeliefertwis-H sen wollte, um alsdann nach seinem Gefallen mit ihm,'ck/^u verfahren.

M l!« Als dieß der Capitain sah und also keine Hoff-hl' nung hatte, auf diese Art mit dem Leben durchzukom-,ncn, faßte er mit ungefehr dreißig Mann seiner be»sten, beherztesten Soldaten den Entschluß, einen Ausfall. zu wagen und sich durchzuschlagen oder eines schöner»Todes zu sterben ; waS er auch that. Denn nachdemWI er drey Hauptwachen nach einander angcfallen, undüberwältigt, und eine Menge Feinde erschlagen hatte,entkamen die Tapfre glücklich, obschon sehr blutig undmit einer Menge Wunden bedeckt und retteten sich mei-stens dahin, wo der Herr von Termes Lieutenant deRoi stand, der die Tapferkeit und den Muth dieserwackern Leute nicht genug bewundern konnte.

So hätte es auch der Herr von Montluc machen,t oder cs überhaupt gar nicht so weit kommen lassensollen, wie mir dieser große Prinz sagte. Denn zueZeit, da man sich noch wacker rühren konnte, hättenDz wahr-