Druckschrift 
[2] (1796)
Entstehung
Seite
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, uEi ' Damals gab es überhaupt mehrere Bischöfe zu«gleich, deren CatholicismuS verdächtig schien; dieserHerr von Montluc, Bilchof von Valencc; der Bi«schof von Uzais aus dem Hause Saint - Gelays, bei-de von Adel; der Herr von Manilas Bischof von>!Mr Vienne; der Herr Bischof von Bayonne, ein Limosinec,

> K, aus dem Hause du Fraizet, von Adel, der lange ZeitütS d als Gesandter in Deutschland gestanden hatte. UndW endlich dieser Bischof von Qlervn, Her r Girard ;

sämtlich große und gelehrte Männer in jeder Rück-ck« sicht!i Ps

zm: Für jetzt mag eS von diesem guten Geschlechts

M der Montlucs genug seyn; jedoch muß ich noch folgen«des ansühren. Als ich einst mit einem großen Feld-Herrn und Prinzen von dem Buche veö Herrn vonMontluc sprach, so lobte er ihn zwar sehr, in Anse«,Wi hung seiner Tapferkeit, seiner Einsichten und seincrschö-nen Kriegsthaten. Jedoch sagte er dabei, sey er etwas zuprahlerisch, wie wohl er sich mehrere Fehler habe zu'i Schulden kommen lassen: Von diesen entdeckte er

mir zween sehr starke, die er bei der Belagerung von" Siena begangen hatte.

Der eine bestand darinn, daß er es hartnäckigaufs Aeußerste ankommcn ließ, bis er und jerne^ Leute nicht mehr konnten, was zwar für einem gemei-- ^ nen Officicr und Soldaten eine sehr tapfre und edel-müthige Sache gewesen wäre, nicht aber für einenGeneral und vorsichtigen Kriegsanführer. Denn

' ^ da der König ihm ausdrücklich durch den Herrn de laChapelle veS UrsinS hatte sagen lassen; er solle^ wohl darauf sehen, daß crs mit der Stadt nicht aufs^ äußerste kommen lasse, noch sie auf Diskretion übergc«s' den müße, wodurch die Ehre des Königs eompro-!' D A mit«