Druckschrift 
[2] (1796)
Entstehung
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Wall, wo er bei Mondschein einigermaßen zu erkennenwar, fieng an in seinem Gascognischcn Dialcct herabzu walschcn, und fragte:Ob nicht einer aus

seinem Lande da sey, mit dem er reden könnte?"Alle Prinzen nnd Herrn hatten, inderMcinung, daßder Feind einen Ausfall machen würde, um die Ar-beit zu stören, ausdrücklich verboten, man sollte mitniemand reden noch antworten. Allein dieser Freundplauderte und fragte so unaufhörlich, daß ich endlich,da ich mich bei dem Herrn von Gusse befand, zu die»sem sagte:Er möchte le Verriet einen wackernMann unter den unsrigen, der noch nicht Officierwar, mit ihm reden lasten; denn dieser würde wohlmit ihm im Reden fortkommen und wir viel Lust da-bei haben."

Sie ficngcn also an, einander zu begrüßen undstch in Reden mit einander zu messen; denn der ausder Stadt sprach sehr gut, immer aber sein Gascognisch.Nach einigen vorläufigen kleinen Witzcleyen fragte erihn, was wir denn da bauten, obs nicht der Babylo-nische Thurm sey? Diese Rede schien uns, zum we-nigsten einigen von uns, von übler Vorbedeutung fürunsre Belagerung, daß solche in Verwirrung gerathenund wir nichts dagegen ausrichtcn würden, weil zuverschiedene Sinnesarten und Meinungen unter unswaren. Wir führten nachher oft die prophetische Re-de dieses Soldaten unter uns an , die er, durch irgendeine besondere göttliche Schickung getrieben, vorge-beacht hatte.

Nachher fragte erwas für Herrn und Prinzendie Belagerung commandirten und ob der Herr vonMontluc auch dabei wäre?" Als der andre ihmdieß bejahte, sagte er ferner:Und wie gehts denn

der