Druckschrift 
[2] (1796)
Entstehung
Seite
41
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dadurch abwendete, daß er ihn bei der Person, dieihm am theuersten sei), beschwor, ihm das Leben zuschenken. Dicß griff ihm ans Herz und er sagte: ^ Sogehe denn, und suche überall die schönste Prinzessinund Dame von der Welt; wirf dich ihr zu Füßen'und danke ihr und sag? ihr: Bussy habe dir, ihr zulieb, das Leben geschenkt." Dieß alles geschah also.

Ich habe diese Digression gemacht, um zu zeigenwie der Herr von Monkluc sich mit seiner Unpäßlich» -kcit entschuldigte, daß er das Commando nicht über»nehmen könne, und dicß andern überließ, und sich vondieser Zeit an nicht weiter mir dem Krieg befaßte.Zwei Jahre darauf starb er auch in seinem achtzigstenJahr bei vollkommenem Verstand. In seinem ein»undsiebenzigstcn Jahre war er durch einen Schuß ander Nase verwundet worden, als er selbst Rabastainstürmen half und dabei noch so jung that, als in sei-nem zwanzigsten Jahr. Welch edler Muth, der sichnie legte! Ich hörte ihn hiebei versichern, wenn erdiese Wunde nicht gehabt hatte, welche sehr stark war,so hätte er sich bis auf sein hundertstes Jahr für un-überwindlich gehalten . Diese Wunde aber hatte ihnsehr mitgenommen und seine Gesundheit stark unter-graben. Er sagte Vieß zu dem Herrn von Guiseeines Abends bei der Belagerung von La Rochelle,was ich doch hier erzählen muß, weil es ein drollich-lcs Geschichtchen ist.

Es war am Abend und in der Nacht, da wiranfiengen, die Schanze Saint - Martin aufzuwerfen,welche so genannt wurde, weil der Capitain Samt-Mar-tin Bnchantcau sie mit vier Compagnien, die er un-ter sich hatte, beseht hielt. Als man daran arbci»tete, erschien ein Soldat, ein Gascogner, auf dem

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