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Tüchcigkeit wegen sich seinen Befehlen unterworfenhakten. Hier war nun das Ziel seiner Ehre ; dennvon dieser Zeit an that er nie für die katholische Par«thcy die Thatcn, die er sonst für die hugenottische ver-richtet hatte. Und so ist das Glück einigen Sub«jecten günstiger, als andern.
An Grausamkeit übertraf Adrets den Herrnvon Montluc, wars auch nur um der einzigen Un-Menschlichkeit willen, die er bei dem Thurm von Mont«brison verübte, worinn er hundert bis hundert undzwanzig Soldaten und andre Leute auf Kapitulationund auf sein Ehrenwort gefangen bekommen hakte, dieer nachher alle von der Höhe Herabstürzen und so er-morden ließ. Dieß ist Thatsache. Sie entschulddigten sich beide damit, da man ein wenig grausam seynmüsse, und im Krieg hieß erlaubt scy.
Hatte dieser Baron für den König gethan, waser für die Hugenotten that , so wäre er Marschallvon Frankreich worden, wie ich von der Königin!,versichern hörte, so gut, als der Herr von Montluc,der es wegen der großen, dem Reich und seinen Kö-nigen geleisteten Dienste, zu Lyon wurde, als derKönig aus Pohlen zurückkehrte, und, mehr zum Kriegals zum Frieden geneigt, den Marschall von Rcz nachseinem Gouvernement Provence schickte, um dort denKrieg zu betreiben und den Herrn von Uzes in glei-cher Beschässtignng in Languedoc zu unterstützen.Der Herr Marschall von Bellegarde, der es kürzlicherst geworden war, wurde ebenfalls nach Livronin Dauphino geschickt. Beide aber verrichteten ebenkeine grossen Heldenthaten. Der Marschall vonMontluc in Guyenne.,- auf dessen Tapferkeit und eh»Nichtige schöne Thaken der König sich verließ, glaub-te,