mit dem Capktain La Pezie, einem sehr tapfern beherz.ren Soldaten aus Perigvrd.
Dieß war also der gute Dienst, den der Herrvon Guise dem Herrn von Mvncluc leistete, indem ecstch solchergestalt in seiner Abwesenheit seiner annahm.Auch liebte er ihn sehr; nur hielt er ihn für zu wunder,lich und unleidlich, und sagte; wer ihn lieb behaltenwolle, müsse nicht viel mir ihm umgehen. Er dienteindessen in den ersten bürgerlichen Kriegen dem Königesehr gut. Auch machte er sich ein hübsches Stück Gelddabei, und da er zuvor nicht viel gehabt harte, fander beim Schluß des Kriegs seine guten Hunderttau-send Thaler in Casse. Deswegen war ihm denn auch,wie man sagte, nicht sehr an gänzlicher Ausrottungder Hugenotten gelegen, indem er die Maxime hatte:man müsse einen Baum, welcher gute und schöne Früch-te bringe, nie gänzlich abhauen oder ausrvtten.
In diesem Krieg bewies er sich sehr grausam,und, sagte Man, erundder Baron des Ad retö wetteifertenmiteinander, wer es dem andern hierinn zuvor thunkönne; denn der Daron als Hugenok verfuhr eben«falls sehr unmenschlich gegen die Cacholiken.Auch sagte man ftrner, er erziehe seine Kinder hiezuvon Jugend auf, und gewöhne sie, im Blut zu ba-den, was der ältere, der hernach katholisch wurde,in der Bartholomäus Nacht nicht schonte; so wie auchein andrer jüngerer Bruder, welcher königlicher Pagewar. Der ältere starb bei der Belagerung von LaRochelle, unter heftigen Gewissens- Bissen über dasviele Blut, bas ec vergossen hakte.
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