Druckschrift 
[2] (1796)
Entstehung
Seite
35
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^ Herrn von Caumont führte; denn er war sonst nichtsweniger als beleidigend, und sagte es auch selbst am^ ii Abend:er habe wider seinen Willen und gegen seine"Gewohnheit so gesprochen; es habe ihn aber sehrver-^drosscn, einem so rechtschaffenen Mann, wie der^ EHerr von Montluc, so übel Nachreden zu hören, unddarum sey er von seiner sonstigen Gewohnheit abge-wichen."

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Andre verwunderten sich ebenfalls über den Herrnvon Caumont, daß er, nachdem der Herr von Guiseihn so sehr herunter gemacht hatte, ihn dennoch, alser gleich darauf sich zu Pferd sezte, um zur Belagerungvon Orleans abzugehen, eine ganze Meile weit be-gleitete, und ihm beim Abschied versicherte: er seysein unterthaniger Diener; wofür der Herr von Guiseihm höflich dankte.

Als er von hier nach Blois zurückritt, begegnete ereine Viertclmeile , nachdem er den Herrn von Guiseverlassen hatte, demCapitain Hautefortnebsteiner Men-ge andrer Officicrs, die dem Herrn von Guise folgten.Gedachter Hautefort zog sogleich den Degen und gabihm einen starken Hieb über den Kopf; und zwardeswegen, weil, obgleich Caumont cs läugnete,aus Zeinen Häujern Anthcil am Krieg genommenworden sey, da Hautefort, wie auch Charry ge-sagt hatte, behauptete, daß man von dort herausihm welche von seinen Leuten im Vorüberziehen ver-wundet habe. Der Herr von Caumont sagte nachher,er sey hcimtücksicher Weise verwundet worden, waSaber Hautefort läugnete. Daraus entstanden denn überden Hieb sowohl, als über die Reden solche Han-del , daß endlich Hautefort den Caumont in sei-nem Hause ermordete, vermittelst eines Verständnisses

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