Druckschrift 
[2] (1796)
Entstehung
Seite
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aus dem Hause Caumonr, als ich mit meinem Re.stimmt vvrübermarschirte, zweimal sieben bis achtSchüsse nach uns gcthan wurden, die mir von mei<nen Leuten welche todteten und verwundeten."

Als der Herr von Caumont hierauf antwortenwollte, sagte der Herr von Guise schnell zu Charry:Schweigen C ie Charry» Ich weiß selbst die Verthei-digung eines rechtschaffenen Mannes und königlichenDieners, wie MoMluc, in seiner Abwesenheit zuführen; fahren Sie fort, Herr von Caumont." Nach,dem nun dieser ferner eine Menge Verleumdungen ge-gen den Herrn von Montiuc vorgebracht und Ge-nugkhuung von ihm verlangt hatte, schwieg er endlich;worauf der Herr von Guise blos antwortete: "Ich

wundre mich sehr, Herr von Caumont, wie Sie we-gen einer Sache Gcnugthuung verlangen mögen,wovon doch der ganze Grund in Ihrem Betragenliegt, und die Schuld also Ihnen selbst zur Lastfa'llt,wie der König und ich recht gut wissen. Die ganzeGenugkhuung, die der König Ihnen hierinn gebenkonnte, würde darinn bestehen, daß er über Sie selbstdie Srafe verhängte, welche Mvntluc wiederfahrenmüßte, wenn man Ihnen glauben und folgen wollte.Eben so erstaune ich, wie Sie es wagen können , ihmso viel UebclS nachzureden, da er doch ein sehr guterDiener des Königs ist, wie er jederzeit bewiesen hat,und als einer der besten und bravsten OfficierS in sei-nem Reich im Dienst der Könige, seiner Herrn,mehr Ströme Blucs fließen machte, als Sie, undIhre drei Brüder, Tropfen. Denn jeder weiß, undes hat stch auch ausgcwiesen, daß Ihr Degen da anIhrer Seite und die Mvrdgcwehre Ihrer Brüder nieeinem Menschen zur Ader gelassen haben. Der ganzeUnterschieb zwischen dem Herrn von Mvntluc undN- Denkwürvigk. XI. B. CJh"