und der Königinn zu beschweren, ihn als den >grösten Räuber, Freibeuter und Mordbrenner abzuschil- !dern, und Genugrhuung deswegen zu fordern. Ihre ^Majestäten verschoben diese immer von einem Tag zumandern, bis endlich der Herr von Guise nach der 1Schlacht bei Dreup nach Blois kam, um dem Königdie Hände zu küst'en, welcher ebenfalls dahin gekommenwar.
Als nun der Herr von Guise mit einer Mengealter Offiziers, großen und andern Cavaliers öffenk.lich a» seiner Marschalls-Tafel speiste, so kam ^auch dieser Herr von Caumont der ältere, welcherendlich zu ihm sagte, „er möchte gern ein Mort mit i,,ihm reden, wenn cs ihm gefällig märe. /'Der Herrvon Guise, der schon etwas vermuthete, stand auf undsagte zu ihm:„ob es etwas wäre, das jedermann wis» ^„sen dürste, oder etwas, daS er ihm insgeheim ver-trauen wollte. "Da nun jener ihm zur Antwort gab:
„er mache sich nichts daraus, wenn «6 auch jederman,,wisse und höre //so trat der Herr von Guise ins Fen-ster im Saal und sagte zu den Anwesenden:,Treten„Sie nurnäher, meineHerrn;" worauf er denHerrnvon Caumont ganz gefällig anhörte.
Dieser fing denn an, von ihm, als kieul-nant de Roy , Gcnugthuung zu verlangen , und denHerrn von Montluc so schwarz adzumahlen, als ihnlüstete, besonders ihn auf mancherlei Art zu schimpfen,wegen seiner Räubereien, Vrandschatzuuge», Plün-derungen, Mordchaten und Grausamkeiten.
Der Herr von Charry, welcher mit dabei stand, >konnte sich nicht länger halten, und sagte: „Mein !§„Herr von Caumont, ich bin hier, um denHerrn von„Montluc zu vcrrheidigcn, und versichere, daß