3 -
»»!!,
A
^ »II>
»l;
lchi>>Iaß«,Lachikiak üin>mjü!'
i ri.!ie Ucrsz»
c
U--
''.ch
die er zu feiner Zeit verrichtete, daß es imGrund ein Ucberfiuß ist, noch mehr davon zu schrei-ben. Doch, da ich mehrere große Dffieiers ihndarüber tadeln hörte, baß er sich sosehr lobe, wie wennman mcynen sollte, er habe in den Kriegen, wo ersich befand, alles allein gethan und die andern nichts,da es so gar augenscheinlich unmöglich sei, daß er soviel gethan habe; So will ich hier zeigen, dgß errecht gut dieß alles, oder doch zum Thcil gethanhaben kann, was er von sich anführt. Ec warein Gascogner, brav, tapfer und hitzig und wervon Vieser Art ist, der kann nicht anders, als sich je-derzeit wacker halten , wenn er nicht auf halbem Wegeumkömmt. Ich will hierüber das Zcugniß des Herrnvon Guise des Großen anführen aus Gelegenheit ei-ner Erzählung , die ich von ihm zu machen habe, unddie ich selbst mit anhörte.
In den ersten bürgerlichen Kriegen waren disHerrn von Caumont vier Brüder von der reformirtenReligion, jedoch nur heimlich, und ohne die Waffenzu führen, wie die meisten thatrn, die daher Realisten-Hugenotten genannt wurden, da man hingegen disandern die Memmen nannte, und sie mit weit ungün-stiger« Augen ansah, als die Bewaffneten, welche imFeld standen. So stark ist die Kraft der Tapferkeit,vermöge deren sie sich durch sich selbst Achtung erwirbt.
Diese vier Brüder nun begünstigten die Huge-notten sehr und gaben ihnen Zuflucht in ihren Hausern,von wo aus immer manchcrley Muthwilken verübtwurde. Aufgebracht darüber nahm der Herr vonMontlue, wie er auch in seinem Buche erzählt, einsUntersuchung darinn vor, worauf der ältere Herr vonCaumont nach Hof kam, um sich darüber beim König
und