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[2] (1796)
Entstehung
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den eigenen Willen der Menschen. Ueberdieß istkein Befehl Gottes noch seiner Kirche vorhanden,vermöge Lessen man die Tapferkeit in dem Menscheneben so gebiethen, könnte, wie andre rechtschaffeneHandlungen und Tugenden, gegen welche zu sündi-gen vor Gott und Menschen strafbar ist, hier aberiffbios ein Fehler in Ansehung der Tapferkeit, Laman den Menschen nicht zwingen könnte, tapfrer zu,,seyn, als er von Natu« ist. Denn Gott sagt nicht:Du sollst tapfer scyn. Dies klänge recht türkischund barbarisch, Leute mit Stschschlägen in sdenKrieg zu treiben. Dies ist sehr l übel gehandelt,und von Gott lverbotheri, so wie auch die Bestra-fung darüber." , .

Wenn ein General oder ein anderer Heer«führer, ein Ossicier, oder anderer Soldat eineVerrathercy begeht, so ist er strafbar, denn er handeltPflichtwidrig und treulos, bricht seinen Eyd, giebtseinen Fürsten, seine Provinz und seine Leute Preisund liefert sie ans Messer. Dies ist eine sehr schänd-liche Handlung, Gott verabscheut sie und gebietetdem Menschen eine sehr strenge Rache und Bestra-fung."

Ich hörte noch eine Menge anderer Gründe überdiesen Gegenstand, chmais von gedachten Gottesgelehr-een anführen, aus Veranlassung eines besondern Fal-tes dieser Art; enthalte mich aber für diesmahl, Hierwehr davon zu Papier zu bringen.

Was die Welt betrifft, so sind sie vor dieser frei-lich ganz unstreitig strafbar. Denn es bedarf nur ei»mes oder zweyer Feigherzigen in einer Schlacht, diebeim ersten Angriff in Furcht gerachen und fliehen undschreyeuEs scy alles verlohren", so laufen alle ande-

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