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„Darum sollten solche Leute sich jederzeit Gott be-fehlen, daß er ihnen stets dieß Geschenk der Tapfer-„keil erhalten wolle und man findet, daß es keine Per-„soncn in der Welt gicbt, die so sehr Ursache hätten,,,sich Gott zu befehlen und zu ihm zu beten, als„Knegöleute, wenigstens diejenigen, welche zu einigen„Posten und vorzüglicher Würde empor gestiegen sind;,,de»;n es giel t keine Ehre in der Welt, die so leicht„dem Verfall unterworfen und weniger wieder herzu-„stellen wäre, als die ihrige."
„bleberdieß, wenn man die heilige Schrift recht,,verstehen nnd auslegen will, stehet allerdings zuvcr-, muthen, daß Gott die Tapfen, und Starken nicht so„sehr liebt, da man wohl sagen möchte, daß sie blos„ausBlutvergießcn undTodschlagcinHandwerk machen;„was Gott sehr verabscheut, da er selbst gesagt und„befohlen hak: so dir jemand eine Ohrfeige giebc, so„biete die andre Seite auch dar. Der tapfre Mann„ist freilich hierzu nicht geschickt, dieß Gebot zu befol-gen und seine kühne Seele vermöchte dieß nicht zuzu-„gebcn, wohl aber die feige und furchtsame. Auch„zieht Gott bei solchen Gelegenheiten und Expeditio-nen im Krieg, weil er die Grausamkeiten und„große Mordthatcn, die geschehen würden, voraus»„sieht, den muthigstcn Männern vermittelst der Furcht„den Zügel an, um sie von ihrer grausamen Exe»„cution zurückzuhalten."
„Es giebt noch so viele andre Geheimnisse Gok-„kes, die wir nicht verstehen und zu Folge deren wir„von mehrern feigherzige Handlungen begehen sehen;„darum steht es ihm zu, über die Menschen und ihre„Leiber und Seelen zu gebieten, und sie nach seiner„Weise und seinem Willen zu bestrafen, nicht aber
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