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[2] (1796)
Entstehung
Seite
XLVI
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Biographische Fragmente

Die Hälfte seiner Bibliothek soll auf ewigeZeiten bey diesem Schloße Richemont verbleibe^,so wie auch verschiedene Waffenstücke die er nennt,und die in seiner Capelle Richemont, nach der al-ten Ritterweise ausgehängt werden sollen.

Endlich ernennt er zu Vollstreckern seines letztenMillens seinen lieben Neffen, den Herrn vonChataigneraye; den Herrn du Preau, LieutenantLu Roi und Gouverneur von Chateüeraux, den erals Page erzogen hatte, und Monsieur Thomasson,Präsidialgerichts-Advocaten zuPerigueux, seinenvornehmsten und gewöhnlichen Consulenten. Er-klärt, er habe bei Abfassung dieses Testaments,das von ihm ebenfalls seinen Werken (Vll. log.)einverleibte Testament des Kanzlers de l'Hopitalals Muster vor Augen gehabt.

Uebrigens, da er Ehrgeiz sein ganzes Lebenhindurch gehabt habe, habe er auch welchen nachseinem Tode zeigen und dann auch seine Willens-rneinungen nicht Advocaten anvertrauen wollen,welche meistens Sinn und Absicht eines Testirersnicht auszudrücken noch darzustellen verstanden.

Unterzeichnet

Prerre de Bourdellle.

Unerachtet der Weitschweifigkeit dieses Te-staments, in welchem auch mcht ein Zug vonder Weisheit und dem hohen Sinn seines

Zrvßen