XI.VIL
über den Herrn von Brantome.
großen Musters zu entdecken ist, hängt er dochnoch ein Codicill an, ebenfalls ohne Datum,worinn er sein Schloß Richemont auf sechzigtau-setid Livres anschlagt, und in dieser Voraus,setzimg verordnet, daß derjenige seiner Erben, deres nach der Gräftnn von Duretal durch Erbrechtbesitzen werde, seinen andern Erben eine Sum-me von sechzehn bis zwanzigtausend Livres daraufhinauszahlen solle; daß die große Brückezu Brantome nebst dem daran stoßenden Held undGarten unter sie vertheilt werden sollen; —- wo-bei er erklärt, daß er diese Erbstücke sowohl durchSchenkung von seinem guten Vetter, dem Herrnvon Auzances als durch Cession der Schwesterdesselben, der Frau vonSansac, besitze, dererfür diese Cession einen Ring von hundert Thalernan Werth, verehrt habe; der Herr von Auzancesund dessen Schwester Härten solche als freies Ei-gentum besessen, als Erben des Messire Peter vonMareuil, Bischoffs von Lavaur und Abts vonBrantome, der sie für sich persönlich und nicht fürseine Abtei erworben habe. Die Lage dieserGrundstücke werde den, der in der Folge Abt vonBrantome seyn werde, einst nvchigen sie theuekan sich zu kaufen; auch habe er sie für wichtig ge-nug gehalten, um sich vorzunehmen, ein Schloßin Form einer Cikadelle dahm zu bauen, was ekauch gethan haben würde, wenn ihn der starkeAufwand nicht abgehalten hätte, der ihm durch
seine