Druckschrift 
[2] (1796)
Entstehung
Seite
XLV
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, über den Herrn von Brgnkome. xi.v

zu Brantome gemachte Schenkung, um der Un-dankbarkeit willen, die sie ihm für allseinen Schutzund Wohlkhaten in den schweren Kriegsläuften,bewiesen hätten; indem er sogar überzeugt sey, daßsie nach seinem Tod solche so weit treiben würden,seine Erben gerichtlich in Anspruch zu nehmen.

Brantome überläßt, jedoch nur ans Lebzel-ten , die Nutznießung seines Schloßes Richemontseiner Nichte, der Gräfin» von Dureeal, unterder Bedingung, es in gutem Stand zu erhalten,und im Fall sie sich vermahlte, seinem Enkelneffen,Claudius von Bourdeille zu übergeben, dem klei-nen niedlichen Junkerchen, damit er einst sagenkönnetdieß ist ein Präsent von meinem Groß-enkel." Nur daß dieß Schloß, das ihn so vielzu bauen kostete, nicht von seinem Hause abkom-me! Denn wenn es dort oben, wo der liebe Gottihn aufzunehmen die Gnade haben werde, ihmverstauet würde ein wenig auf dieß Schloß her-nieder zu ggckcn' sagt der naive Alte und ermüßte dann sehen, daß es in fremden Händen wä-re, so würde es ihn in der Seele schmerzen.

Die

*) Ein Glück für ihn also, wenn er nicht HernieVergucken darf, denn dieß Enk kam Nachher durchdie Tochter Ser Frau von Zussac d'Ämbleville an VasHaus Ehaban in Perigord. Und wie mag es erstjetzt damit aussehen!-