Druckschrift 
[2] (1796)
Entstehung
Seite
XLIII
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über den Herrn von Brantome. xr.m

Haltung und etwas Spielsucht?sey der Vicomte inseinem Vermögen sehr zurückgekommen, übrigensaber ein Mann von Ehre/ Rechtschaffenheit undMuth gewesen, sehr splendid, prachtliebend undfreigebig am Hof und bei den Armeen. Nachdessen Tode habe er / der Testator/ nnerachtet derGunst/ worinn er bei Hof stand, dennoch alles ste-hen und liegen lassen, um seiner Schwagerinn inihrem Wittwenstande beizuspringen, und zugleichzu verhüten, daß sie sich nicht wieder vermählte,indem sie damals erst sieben und dreisig Jahre alt,schön an Leib und Seele und Befitzerinn großerReichthümer gewesen, und daher von großen Par-thien, ledoch fruchtlos, gesucht worden sey, weilBrantome, sagt er, sehr wachsam war, alleangesponnenen Verständnisse zu vereiteln, um seinHaus bei seinem alten Glanz zu erhalten. Dennsonst, wenn diese Dame sich wieder vermahltund in einer zweiten Ehe Kinder bekommen hatte,wären denen von erster Ehe jetzt keine loao LivresEinkünfte übrig. Bei dem allem habe er dochnicht den mindesten Beweis von Dankbarkeit vonihnen erhalten, besonders vom ältesten, stelle aberdie Rache Gott heim.

Brantome läßt sich hieraus in ein Detail überdie Verbindlichkeiten ein, die seine Neffen undVerwandte gegen ihn hätten und zählt ihnen dieihm dagegen bewiesene Undankbarkeit vor.

Als