über den Herrn von Brantome. xnr
ter Commendatar derAbtey Brantome war; ver-siebt und verzeiht ihm dabei noch ybenein die Küm-mernisse und Sorgen, die er ihm, dem Testirer,gemacht hat, Ferner jedem der Soldaten die dieWache an seiner Pforte haben, fünf Thaler undihren Gehalt: nebst andren Vermächtnissen, un-ter andern an seine vornehmsten Domestiken, z.B, Sekretärs, Pagen, u. d. gl.
Vorzüglich befiehlt er seinen Erben, die Bücherdrucken zu lassen, die er mit großer Mühe und mitAnstrengung seines Geists und seiner Erfindungs-kraft verfertigt, in fünf Sammtbanden von ver-schiedenen Farben hinterlassc. Besonders tragter ausdrücklich seiner Nichte, der Gräfin» von Du-retal, die Sorge für diesen Druck auf, und em-fiehlt ihr über alles, darauf zu sehen, daß mannicht statt seines Nahmens einen andern auf denTitel setze, um nicht des ihm gebührenden Ruhmsverlustig zu werden. Auch soll sie das erste fertigeExemplar in Sammt gebunden der Koniginn Mar-garetha *) seiner durchlauchtigsten Gebieterinnüberreichen.
Man soll bezahlen, was er dem Herrn dela Chatre noch schuldig sey, der übrigens ihm sein
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*) Erste Gemahlin« Heinrichs IV- Von ihm geschiedenstarb Sie bald «ach Brantome im Jahr i6i;. „Nachder Dissolution ihrer Ehesagt hier das Origunal etwas equivsc, -*»