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Zweyte Abtheilung, Zehnter Band (1795)
Entstehung
Seite
360
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Am zo Okt. 1560. kamen die Bourbonen nach Or.leans. Gleich den ihrer ersten Aufwartung bcym König

8 .

verkündete der Hof'aromerer, die Gesichter in der Anlichambre,das nahe Gew>crer, das auch sogleich auödrack und emschlug.L>i König macht dem Prüfen von Cvnde in wenigen hart

Es wird, denn man wollte ihn schuldig finden, undhakte sich zu dem Ende mit allem En orderüchen voraus ver»sehen, ein v>rkassungSw>drigeS Tribunal nievergesttzk, ihnzu verürrheilen, Vas ihm auch den Ted zuerkannre, dertrotz aller Verwendung vollzogen worden seyn wurde, wennnicht der Kanzler Hopiral und ver'Präsident Gnillard, inRnttsicht auf die bedenklichen Gesunddeitsumstäude deg»Nigs so lange damit qezögtrr hätten, datz endlich der Königdvi ü er starb, wodurch die Sachen ein ganz andres Ansehengewannen, und der Prinz gerettet wurde.

' Der Verfasser erzeigt hier der, bloß rankevollen, ^

Catharina zu viel Ehre, indem er Viesen weisen Plan ihr ^

zuschreibr. Er ist daö Werk des großen Kanzlers del'Hopi- ^

tal, den Catharina zu Rath zog, als sie nach dem Tod lr

Franz II. nirgends Rath zu finden wußte, und sich in der k

peinlichsten Verleaenheit und gefahrvollsten Lage befand. st

Izt ist der Zeitpunkt, sagte er wo Sie der Nation K

zeigen müssen, daß daS allgemeine Beste die einzige Trieb-feder Ihrer Handlungen ist. Es ist gegen Ihre Würde so-wohl als gegen Ihr Interesse, der Leidenschaft der Parteienzum Werkzeug zu dienen; man muß eine durch die andre ^

balanciren, und ihnen gebieten, nicht folgen. Ueber« ^

dieß sind heyde dabey lnteressirt, die Regentschaft in Ihren ^

Händen zu sehen; die Guisen, um sie nicht ihren 'rein» ^

den, den Bourbonen zukommen zu lassen, denen sie mit Rechtgebührt; die B 0 u r b 0 n en, weil sie bey ihrer itzigen be-drängten Lage und dem großen Ansehen der Guisen befürch-ten müssen; sie möchte, trotz ihrer Gerechtsame, dennoch dir- ,

fen zu Lheil werden." j ,

ten Worten Vorwürfe ü -r die Verbrecht, deren er beschul»digt u , de, hörr ihn kaum an, und läßt ihn beym Wegge-hen verhaften.

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